^nach oben
foto1 foto2 foto3 foto4 foto5

hair saloonWir suchen sangesfreudige Männerstimmen, die gerne in den Registern mit uns singen, mitjuizen und die Kameradschaft pflegen möchten. "Chum und Lueg doch mal unverbindlich bi üs verbi!" Präsident: Walter Kalbermatten

079 470 00 48

Die ersten 50 Jahre 1949-1999

1999 Der Klubvorstand im Jubiläumsjahr

von links nach rechts: Thomas Eberle, Kassier: Marcel Meier, Präsident: Walter Kalbermatten: Vizepräsident, Pia Kälin: Materialverwalterin; Stefan Kälin, Aktuar; Edi Feusi: Dirigent und Beat Bisig: Beisitzer 

1999 Das Organisationskommitee des 50-Jährigen Jubiläums

von links nach rechts: Walter Kalbermatten, Paul Jud, OK-Präsident Franz Kälin, Bruno Füchslin und Klubpräsident Marcel Meier 

1983 Glanzvolles 39. Zentralschweizerisches Jodlerfest in Einsiedeln

Am Sonntag, dem 1. Februar 1981, fand in Escholzmatt die Delegiertenversammlung des Zentralschweizerischen Jodlerverbandes statt. Zum zweiten Mal nacheinander bewarb sich Einsiedeln um die Durchführung des Zentralschweizerischen Jodlerfests. Und Einsiedeln machte gegenüber Sursee das Rennen: 354 Delegierte gaben gegen 190 Stimmende für Sursee deutlich den Ausschlag zugunsten Einsiedelns, das grosse Fest 1983 durchführen zu dürfen.

(Sympatischer Willkommensgruss)

Schon bald ging unter dem Vorsitz von Walter Lacher ein aus beiden Einsiedler Jodlerklubs zusammengesetztes Organisationskomitee daran, das Grossereignis auf die Beine zu stellen. Und «Einsiedeln» hatte sich auf die drei Tage gut vorbereitet und erwartete vom 24. bis 26. Juni 1983 frohen Mutes die grosse Schar Teilnehmer und Besucher. Herrliches Festwetter liess schon am Freitag Hochstimmung aufkommen. Bei der Abendunterhaltung stand die elfjährige Monika Schelbert im Mittelpunkt. Mit glockenheller Stimme sang sie – begleitet von ihrem Vater Josef – die Jodellieder. Zachi Kälin hatte mit dem Büchel ebenso seinen Auftritt, wie Käthi, Pia und Joseph Reichmuth aus Rothenthurm sowie die zehnköpfige Husmusig des «Alpenrösli». Bis morgens um vier Uhr wurde zu den lüpfigen Weisen der Kapelle Dünner-Nauer das Tanzbein geschwungen.Der Samstag präsentierte sich wiederum in Festlaune. Bereits am Morgen – und den ganzen Tag über – wurden wieder Wettvorträge zum Besten gegeben. Im ganzen Dorf herrschte unter den vielen Leuten nur gute Laune. Bei der Fahnenübergabe an die Einsiedler spielte der Musikverein Euthal auf, wie auch zu Beginn des Samstagabend-Programms. Unbestrittener Höhepunkt dieses Abends war die Aufführung des von Lokalhistoriker Wernerkarl Kälin geschriebenen Festspiels «s‘ Jodlerfäscht z‘ Erlestalde». Der Aufführung, für die Franz Kälin (Moulärä Fränzel) das passende Bühnenbild erstellte, war ein voller Erfolg beschieden. Die Tanzfreudigen kamen diesmal mit der Kapelle Carlo Brunner auf ihre Rechnung.Das Geschehen im Festzelt war das Eine, das ganz grosse Fest fand aber im Jodlerdörfli statt. Hier konnte man erleben, dass Folkloretreffen friedliche Zusammenkünfte sind. Schon vor Abschluss der Konzerte zogen Jodlergruppen, Alphornbläser und Fahnenschwinger durch das geschmückte Dorf, und erfreuten Einheimische wie Besucher mit spontanen Darbietungen. Da kam es bis zum Sonntagmorgen zu den bis heute legendären, stimmungsvollen Strassenfesten.«Eine Demonstration ehrlich gelebten Volksgutes, aber auch eine Demonstration des Glaubens, dass Leben, Menschsein und Christsein etwas Untrennbares sind», wie der «Einsiedler Anzeiger» schrieb, war der sonntägliche Festgottesdienst und der daran anschliessende Festakt. Der Klosterplatz mit der Barockkirche gab den einmaligen Rahmen dazu ab. Den Gottesdienst stellte der damalige Dekan Pater Maurus Burkard unter das Motto: «Herrgott mier stönd vor Dir». In der Festpredigt bat Pater Maurus die Jodler, «Vertrauen und Freude mitzunehmen – dies sei ja der letzte Sinn eines Festes.» Zum Abschluss des Gottesdienstes erklang Max Lienerts «Schwyzervolk».Ja, und dann kam jener Nachmittag, von dem auch in weiten Jodlerkreisen noch heute erzählt wird: Der prächtige Umzug musste wegen eines grossen Gewitters abgebrochen werden, kaum hatte er begonnen! – Schade, wirklich schade. Bereits eine knappe Stunde später schien die Sonne wieder, als sei nichts geschehen – und das Fest ging in seiner ganzen Fröhlichkeit und Gemütlichkeit seinem Ende entgegen.Überall wurde das Zentralschweizerische von Einsiedeln im Nachhinein in den höchsten Tönen gelobt. Und in der Tat, die Frauen und Männer des Organisationskomitees und alle Helferinnen und Helfer unter OK-Präsident Walter Lacher hatten ganze Arbeit geleistet – ein ganzes Dorf stand mit Freude hinter diesem Fest.

(OK-Präsident Walter Lacher bei der Fahnenübergabe)

 

(Schnappschuss vom verregneten Umzug

 (Pater maurus und eine grose Jodlerschar)

 

(Zeit für eine Verschnaufpause Die das Fest organisierenden Jodler der beiden Einsiedler Klubs.)

 

 

(Erstmals an einem Jodlerfest: Die schmucken Wegweiser. Sie bewährten sich und sind heute an jedem Jodlerfest Standard.) 

 

 (Eine Gruppe Einsiedler Alphornbläser)

1999: 50 Jahre Jodlerklub «Waldstatt-Echo», Einsiedeln

Dieses Jahr feiern also die Jodler das fünfzigjährige Bestehen ihres Klubs. Was damals, 1949, eher aus einer Notlage entstand, entwickelte sich von einem Setzling zu einer kräftigen Pflanze. Das «Waldstatt-Echo» ist aus dem kulturellen Leben Einsiedelns nicht wegzudenken. An unzähligen Ständchen und Auftritten wurde tausenden von begeisterten Leuten das Jodellied und der Naturjutz, aber auch das Alphorn- und Büchelblasen, wie auch die Ländlermusik nähergebracht. Die kontinuierliche Entwicklung wäre nicht möglich gewesen, ohne die Männer an der Spitze des Klubs.Diese Männer opferten unzählige Stunden für das Wohlergehen des Vereins. So hat der Jodlerklub seit seinem Bestehen mit Marcel Meier erst den fünften Präsidenten und mit Edi Feusi gar erst den vierten Dirigenten. Erwähnen wir dabei vorallem drei Namen: Den verstorbenen Ehrenpräsidenten Josef Brunner, den aktuellen Ehrenpräsidenten Kurt Kalbermatten sowie den Ehrendirigenten Paul Brandenberg. Sie steuerten das Vereinsschiff während Jahrzehnten sicher durch alle Stürme. Ihnen,aber auch den andern Funktionären ist das «Waldstatt-Echo» zu grossem Dank verpflichtet.

Nun noch ein paar Worte zum Jubiläumsjahr. Es ist für alle Klubmitglieder ein reichbefrachtetes Jahr. Am Eidgenössischen sind wir mit dem Valotti-Lied «Bis z’friede» sowie am grossen Festumzug mit einem Brauereiwagen dabei. Auf einer CD, auf der alle musikalischen Vereine Einsiedelns dabei sind, steuerten wir das «Hei wili, hei» von Fred Stocker bei. Am 7. August ist eine Dreierdelegation des Klubs zu Gast bei Beats Tschümperlins «Ländlerzmorge» im Radio «Central». Am 15. August, an Maria Himmelfahrt, feiern wir auf dem Platz vor dem alten Schulhaus mit hoffentlich vielen Besuchern und der Bevölkerung Einsiedelns ein grosses Fest. Am Morgen umrahmen drei Jodlerklubs («Sängertreu» Siebnen, «Alpen-rösli» Einsiedeln und «Waldstatt-Echo» Einsiedeln mit Jodelliedern die heilige Messfeier. Nachher beginnt ein gemütliches Fest, wie es Einsiedeln seit dem legendären Jodlerfest von 1983 wohl nicht mehr erlebt hat. – Im Herbst laden die Jodlerinnen und die Jodler ihre Männer und Frauen zu einem internen Festchen ein. Und schliesslich findet am 30. Oktober der grosse Jubiläums-Unterhaltungsabend im «Dorfzentrum» statt. Mit dieser Veranstaltung beschliesst das «Waldstatt-Echo» das Jubiläumsjahr.-

1979 Produktion der ersten Schallplatte

Jubiläum «30 Jahre Jodlerklub
Waldstatt-Echo, Einsiedeln»:
Produktion der ersten Schallplatte und Musik-Kassette
«Volkstümlichs us Einsiedle»

Jodelklub Waldstattecho